In Berlin haben halbwüchsige Schläger erneut ein wehrloses Opfer überfallen und ins Koma geprügelt. Zeugen griffen nicht ein. Jetzt fordern Politiker parteiübergreifend mehr Zivilcourage – leicht gesagt, wenn man vom Chauffeur bis vor die Haustür gefahren wird. Aber Polemik beiseite, diese Möglichkeiten haben Sie, wenn jugendliche Gewalttäter beim Warten auf die U-Bahn Tötungsdelikte begehen:
- Mit »Buh«-Rufen einen Abbruch der Vorstellung erzwingen.
- Freundlich, aber bestimmt auf die Video-Überwachung hinweisen.
- Martinshorn, MG-Salven und Hubschraubergeräusche imitieren (siehe »Police Academy« I-VII).
- Mit italienischem Akzent rufen: »Kinder, reinkommen, heute ist Miracoli-Tag!«
- Hose runterlassen und einen dicken Haufen auf den Bahnsteig scheißen (»Paradoxe Intervention«).
- Im allgemeinen Trubel Handys und Geldbörsen abziehen.
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Ich rate aber auch davon ab, gegen die Opfer Stellung zu nehmen.
Es könnte sonst folgendes passieren:
a) der Schläger bezieht die Stellungnahme auf sich, oder
b) ich verletze damit das Gerechtigkeitsgefühl des Schlägers
Ich halte das Gewalt-`Problem´ innerhalb des Kapitalismus für unlösbar.