Zivilcourage – Das können Sie tun!

In Berlin haben halbwüchsige Schläger erneut ein wehrloses Opfer überfallen und ins Koma geprügelt. Zeugen griffen nicht ein. Jetzt fordern Politiker parteiübergreifend mehr Zivilcourage – leicht gesagt, wenn man vom Chauffeur bis vor die Haustür gefahren wird. Aber Polemik beiseite, diese Möglichkeiten haben Sie, wenn jugendliche Gewalttäter beim Warten auf die U-Bahn Tötungsdelikte begehen:

  • Mit »Buh«-Rufen einen Abbruch der Vorstellung erzwingen.
  • Freundlich, aber bestimmt auf die Video-Überwachung hinweisen.
  • Martinshorn, MG-Salven und Hubschraubergeräusche imitieren (siehe »Police Academy« I-VII).
  • Mit italienischem Akzent rufen: »Kinder, reinkommen, heute ist Miracoli-Tag!«
  • Hose runterlassen und einen dicken Haufen auf den Bahnsteig scheißen (»Paradoxe Intervention«).
  • Im allgemeinen Trubel Handys und Geldbörsen abziehen.


Bildquelle Featured Image: flickr.com – Foto: -5m – Lizenz cc by sa 2.0 unported

2 Kommentare
  1. Linksstaat sagt:

    Ich rate aber auch davon ab, gegen die Opfer Stellung zu nehmen.
    Es könnte sonst folgendes passieren:
    a) der Schläger bezieht die Stellungnahme auf sich, oder
    b) ich verletze damit das Gerechtigkeitsgefühl des Schlägers

  2. Ludowika sagt:

    Ich halte das Gewalt-`Problem´ innerhalb des Kapitalismus für unlösbar.

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