Dicke Indiskretion

Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel redet nicht mehr mit dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel (das ist der Genussmensch, der angeblich mal Umweltminister war). Der Grund: Gabriel hat eine SMS Merkels an ihn veröffentlicht. Sie lautete: »Danke für die info und herzliche grüße am«. Angeblich war das die (etwas flapsige) Antwort auf Gabriels (etwas naiven) Vorschlag, Joachim Gauck zum überparteilichen Bundespräsidentschaftskandidaten zu machen. Interessant an Merkels SMS ist eigentlich nur, dass der SPD-Chef ihr nicht mal ein paar Großbuchstaben wert ist. Also schwamm drüber. Fischfresse kennt noch einige andere Kurzmitteilungen, unter anderem aus der Zeit, als SMS noch gefaxt, getelext und getrommelt werden mussten.

Willy Brandt: »Whisky ist alle.«
Herbert Wehner: »Bei mir auch lmaa.«

Apollo 13: »Houston, we have a problem.«
Houston: »Also, wenn ihr Probleme habt, dann solltet ihr euch professionelle Hilfe holen. Da müsst ihr einfach mit jemandem drüber reden, das können wir hier nicht leisten.«

Nietzsche: »Gott isst Toast.«
Gott: »Schreib lieber ‚Gott ist tot‘, sonst denken die Leute noch, du wärst bekloppt.«

Béla Réthy: »Du, Katrin, wann ist eigentlich der nächste Reichsparteitag?«
Katrin Müller-Hohenstein: »Ist das jetzt ne Fangfrage oder so?«

Jürgen Möllemann: »Scheiße, der Mossad hat meinen Fallschirm manipuliert.«
Guido Westerwelle: »Danke für die info und herzliche grüße gw.«


Einen Kommentar schreiben