Ursula von der Leyen, Bundesfleißministerin, hat gegenüber Welt Online den schlechten Ruf von Hartz IV bemängelt. “Der Begriff sei so negativ besetzt, dass er eine differenzierte gesellschaftliche Debatte über Langzeitarbeitslosigkeit behindere”, meldet die Welt. Stimmt. Wer möchte schon Sozialleistungen beziehen, die nach einem Vorbestraften benannt sind?
Es gibt ja auch gute Gründe, warum
- man Parteispenden nicht als “Flick-Geld” bezeichnet.
- Mädchengymnasien nie “Roman-Polanski-Schule” heissen.
- die deutschen Autobahngebühren nicht “Führer-Maut” genannt werden.
- man nirgendwo einen “Klaus-Kinski-Snoozle-Raum” findet.
- es in Winnenden kein Schützenfest gibt.



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