Von der Leyen gegen Hartz IV
1. Februar 2010 von Michael Stein | 1 Kommentar
Ursula von der Leyen, Bundesfleißministerin, hat gegenüber Welt Online den schlechten Ruf von Hartz IV bemängelt. “Der Begriff sei so negativ besetzt, dass er eine differenzierte gesellschaftliche Debatte über Langzeitarbeitslosigkeit behindere”, meldet die Welt. Stimmt. Wer möchte schon Sozialleistungen beziehen, die nach einem Vorbestraften benannt sind?
Es gibt ja auch gute Gründe, warum
- man Parteispenden nicht als “Flick-Geld” bezeichnet.
- Mädchengymnasien nie “Roman-Polanski-Schule” heissen.
- die deutschen Autobahngebühren nicht “Führer-Maut” genannt werden.
- man nirgendwo einen “Klaus-Kinski-Snoozle-Raum” findet.
- es in Winnenden kein Schützenfest gibt.



1. Von der Leyen will “Hartz IV”-Begriff abschaffen » 24 – Zwanzigundvier
Pingback vom 17. Februar 2010 um 09:02
[...] die gute Dame, aber wenn das ihre einzige Sorge ist, na dann Prost Mahlzeit. Ausserdem, wie ich bei fischfresse.de gelesen habe, wer möchte schon Leistungen empfangen die nach einem Vorbestraften benannt [...]