Lachen über das Bundesheer

Die Welt lacht über das österreichische Bundesheer: Weil sie die Sache mit dem Anschluss nicht dem großen Nachbarn im Norden überlassen will, muss die Alpenrepublik auf Teufelsgeneral komm raus junge Soldaten rekrutieren. Treu dem Militär-Marketing-Axiom “Weiber und Waffen” wurde ein sexy Werbespot abgedreht, klug besetzt in Amateur-Porno-Ästhetik.

Peinlicher als die unfreiwillige M.A.S.H.-Komik ist allerdings die Blamage für die GCL Automobil GmbH in Krems, deren Internetadresse auf dem Loser-Audi (ein kleiner Seitenhieb auf die Piefkes) prangt. Was tut man nicht alles, um zum Militärisch-Industriellen-Komplex zu gehören …  Ob die Verantwortlichen im Autohaus das Exposé für den Spot kannten? Ist irgendwie keine gute Werbung, wenn die Créme de la Créme der österreichischen Denimjeans-Trägerinnen lieber einem schlecht lackierten Diesel hinterher rennt, als mit dem blankpolierten Glatzkopf auf “Spritz-Tour” zu gehen.

2 Kommentare
  1. Ben sagt:

    Der wahre Höhepunkt ist aber, dass es wegen des schlammigen Bodens ein bisschen so aussieht, als würde der Panzer kacken..
    scnr

  2. Michael Stein sagt:

    Haha, vermutlich der Kommentar des Panzers zum Drehbuch.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird niemals veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>