Die Welt lacht über das österreichische Bundesheer: Weil sie die Sache mit dem Anschluss nicht dem großen Nachbarn im Norden überlassen will, muss die Alpenrepublik auf Teufelsgeneral komm raus junge Soldaten rekrutieren. Treu dem Militär-Marketing-Axiom “Weiber und Waffen” wurde ein sexy Werbespot abgedreht, klug besetzt in Amateur-Porno-Ästhetik.
Peinlicher als die unfreiwillige M.A.S.H.-Komik ist allerdings die Blamage für die GCL Automobil GmbH in Krems, deren Internetadresse auf dem Loser-Audi (ein kleiner Seitenhieb auf die Piefkes) prangt. Was tut man nicht alles, um zum Militärisch-Industriellen-Komplex zu gehören … Ob die Verantwortlichen im Autohaus das Exposé für den Spot kannten? Ist irgendwie keine gute Werbung, wenn die Créme de la Créme der österreichischen Denimjeans-Trägerinnen lieber einem schlecht lackierten Diesel hinterher rennt, als mit dem blankpolierten Glatzkopf auf “Spritz-Tour” zu gehen.



Der wahre Höhepunkt ist aber, dass es wegen des schlammigen Bodens ein bisschen so aussieht, als würde der Panzer kacken..
scnr
Haha, vermutlich der Kommentar des Panzers zum Drehbuch.