Zwischen Gußstahlstraße und Tetraeder

Ab morgen ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Das ist eine gute Gelegenheit, die Schublade aufzureissen und alles ans Licht zu zerren, was auch nur entfernt nach Kunst aussieht. Während es unter anderen Umständen eine Tugend der meisten Revierbewohner ist, die Öffentlichkeit mit selbstverfassten Texten zu verschonen oder sie nur mit dem Warnhinweis “WAZ” in Umlauf zu bringen, fühle ich mich ab heute berufen, alles herzuzeigen, was ich in der Vergangenheit aufs Papier gebracht habe und – schlimmer noch – neue Prosa zu erdichten. Ein Gremium hat uns Ruhris zum Kulturträger ernannt? Hier ist die Quittung.

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