Erst Juden-Gen, dann selber geh’n

Wulff vs. Sarrazin


Sorry, Thilo!

Ich muss mich bei Thilo Sarrazin entschuldigen. In einem früheren Posting hatte ich mich über seine schiefe Visage lustig gemacht, ohne zu wissen, dass sie Folge einer schweren Erkrankung ist. Das war schlampig recherchiert. Wie kann man, frage ich jetzt, einen alten Mann, der einen Schlaganfall hatte oder dem bei einer Tumorresektion ein Nerv durchtrennt wurde (das ist auch schlampig recherchiert), durch die herzlose deutsche Medienlandschaft schicken und wie einen Dorftrottel verbale Kunststückchen vorführen lassen? Wie kann man ihn der investigativen Brillanz eines Beckmann aussetzen, ihn der Meute bei Plasberg vorwerfen? Wie kann man ihn zu einer Diskussion mit Michel Friedman nötigen, der aufgrund genetischer Disposition ein scharfzüngiger Rhetoriker ist, gut mit Geld umgehen kann und prima Klarinette spielt? Hat die Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) das nötig? So eine Freak-Show?!


Weniger ist mehr

Auch heute liefert meine neue Browser-Startseite bild.de das Tagesthema: Gezupfte, gebleichte und ganz abrasierte Augenbrauen sind zurzeit der heiße Kosmetik-Trend. Davon zeugen Daniela Katzenberger oder die aktuelle Vogue (die französische Ausgabe, Ihr Provinz-Schnallen). Augenbrauen sind für Leute, die bei der Arbeit nicht schwitzen, ohnehin überflüssig, und toll aussehen tut es obendrein. Mit ohne Brauen hat schon Bob Geldof in Pink Floyds »The Wall« eine gute Figur gemacht. Nachdem Models bereits ohne Körperfett und Verstand auskommen, ist das nur ein weiterer begrüßenswerter Schritt zur totalen Reduktion. Auf was können schöne Menschen in Zukunft noch verzichten? Welche Amputation wird der nächste Chic?

Ohren: Wer in lauten Clubs und auf wilden Partys zuhause ist, braucht keine aufwändige Ohrmuschel. SMS ersetzen komplizierte Gespräche, und die Ohrstecker finden sich schon lange in der Wange wieder. Also weg mit den unförmigen Lappen!

Nieren: Sexy Steinmeier hat‘s vorgemacht. Eine zweite Niere verbraucht nur unnötig wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Doch die gehören bei einem Supermodel unter die Haut. Wer einen schönen Teint pflegen und gleichzeitig etwas Gutes tun will, über das dann alle reden, der spendet dieses überflüssige Organ dem nächstbesten Bedürftigen.

Bein: Das Testimonial heißt Heather Mills. Das erfolgreiche Model kommt mit nur einem Unterschenkel aus, war zwischendurch mit dem reichsten Engländer verheiratet und engagiert sich für allerhand karitative Zwecke. Vorbildlich, und ganz sicher eine Überlegung wert!

Nase: Jetzt neu, aber noch nicht wirklich ein Trend. Der coole Talibani-Style. Ohne Brauen auf die Vogue, ohne Nase aufs Time-Magazine. Die Steinzeit-Avantgardisten aus Kunduz und Umgebung machen gerne eine Typ-Beratung.


Große Umwege

Bild meldet, dass Männer pro Jahr 442 Kilometer Umwege zusammenfahren, weil sie nicht nach dem Weg fragen wollen. Das wundert eigentlich niemanden. Da überrascht es schon eher, dass Frauen auf immerhin 409 Kilometer kommen. Wer hätte gedacht, dass Aldi-Parkplätze so groß sind?!


Gemüse einfrieren gegen die Geschmacklosigkeit

[Trigami-Review]

Kleine Vorbemerkung wegen des Zeitgeists: Der folgende Text richtet sich nicht nur an unsere sozialschwachen Mitbürger, die an der Gemüsetheke immer die kleinen Plastikbeutel mitgehen lassen müssen, sondern ganz ausdrücklich an alle Menschen, unbesehen ihrer Herkunft, Religion und Kaufkraft.

© COFRESCO FRISCHHALTEPRODUKTE GMBH & CO. KG

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Deutschland verblödet. Das erklärt uns der Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin nun täglich mithilfe der Medien und stößt dabei auf viel Widerspruch und einige Zustimmung. Doch während noch intellektuell schwadroniert und dumpfbackig krakeelt wird, hat die zur Melitta-Gruppe gehörende Firma Cofresco die Initiative ergriffen und die Toppits Geschmacks-Akademie gegründet. Die hat Thilo Sarrazin dringend nötig, aber auch jeder andere kann sich hier inspirieren lassen – und das kostenlos! Vor der Toppits Geschmacks-Akademie sind alle Menschen gleich, unabhängig davon ob sie in den famosen Toppits-Folien und -Gefrierbeuteln eine Schweinshaxe, Spätzle oder ein Kebab einwickeln. Dort kann man auch lernen, wie man im realkapitalistischen Küchenalltag Geld spart und auch Zeit, die man dann entspannt auf der Arbeitsagentur wieder absitzen kann.
Außerdem: Die Toppits Frischhalte-Folie ist extra mit einem Folien-Anfangsfinder ausgestattet, damit auch die dummen Menschen in unserem Land sie abgerollt bekommen, bevor die guten Vitamine oxidiert sind.

© COFRESCO FRISCHHALTEPRODUKTE GMBH & CO. KG

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Toll wäre natürlich, wenn die Verkaufsverpackungen der Toppits-Produkte  in verschiedenen Sprachen beschriftet wären, damit man nicht unbedingt Deutsch können muss, um von den prima Vorteilen zu profitieren.
Ich vermisse in der Toppits-Produktpalette eigentlich nur noch reißfeste Spuckbeutel mit weiter Öffnung, die man ja immer häufiger braucht, wenn man zum Beispiel die Nachrichten im Fernsehen sieht oder wenn Thilo Sarrazin ein neues Buch vorstellt.
So, wer noch einen Job hat, wird sich vielleicht für dieses coole Video-Seminar hier interessieren:

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Thilo schafft an

Das Thema ist eigentlich durch, was man schon daran sieht, dass der Thilo am Montag bei Beckmann ist. Es ist auch gefährlich, sämtliche Nazivergleiche aus der Kiste zu kramen. Damit relativiert man nur die echt schlimmen Leute wie zum Beispiel Franz Josef Strauß. Ich muss aber trotzdem ein paar Zeilen dazu machen, damit meine faulen, fetten, Mongo-Kinder mich später nicht fragen »Baba, warum habt ihr dem Thilo damals nicht einfach ne Playstation geschenkt?«
Thilo wer?  Na, Thilo Sarrazin, der Mann mit dem Saddam-Schnäuzer, geboren in den letzten Kriegstagen in Gaza Gera, wo er sich einen mächtigen Knallschaden von der russischen Artillerie eingefangen haben muss. Der Mann, der von der Kurztext-Zeitung Bild als Klartext-Politiker verkauft wird.
Wenn er lustvoll und erschöpfend über die Fertilität von Migrantinnen fachsimpelt, möchte man mit der Faust auf den Stammtisch schlagen und rufen »Der muss doch nur mal wieder richtig durchgebumst werden.« Aber so einfach ist das nicht. Für Rassismus gibt es keine einfachen Lösungen und für Thilo Sarrazin auch nicht: Der Mann klebt wie Scheiße an der SPD, die ihn so gerne als Transferleistung an die NPD abgeben würde.
Und, wie reagiert man am Besten auf einen verbitterten Menschen? Mit Liebe und Zuwendung! Das ist das Letzte, womit der Thilo rechnet, und deshalb lässt Deutschland seinen Wunschzettel dieses Jahr mal in der Bestsellerliste liegen und überrascht ihn mit selbst ausgedachten Weihnachtsgeschenken. Mal sehen, was echte Deutsche dem Thilo auf den Gabentisch legen:

  • Die Deutsche Verlags-Anstalt: Einmal Genom auslesen bei Craig Venter. Das kann er dann als Anhang in seinem nächsten Buch (»Thilo schafft an – Mehr Stimmen für die NPD«) verwenden, damit jeder kapiert, wie ein herrliches, lebenswertes Erbgut ausschaut.
  • Die NPD: Einen Puffbesuch in einer national befreiten Zone Ostdeutschlands.
  • Oskar Lafontaine: Einen Blumenstrauß.
  • Miroslav Klose: Ein Video von seinem inneren Reichsparteitag.
  • Eva Herman: Einen Arier.
  • Roland Koch: Ein Freundschafts-Bändchen.
  • Guido Westerwelle: Einen FDP-Mitgliedsausweis. Die FDP ist der kleinste gemeinsame Nenner von SPD und NPD und deshalb die optimale politische Heimat für den Thilo.

Weiterlesen: Bei Carta und auch beim Postillon.


Urlaubskarten von Web-Entwicklern

Viel Spaß in Viewport


Steinmeier-OP sauber über die Bühne

Die Nieren-Transplantation von Frank-Walter Steinmeier auf seine Frau ist gestern erfolgreich verlaufen. Wegen mangelnden Vertrauens in die Krankenhaushygiene hatten die Steinmeiers ihre eigene Putzfrau mitgebracht, die vor und während der Operation feucht durchwischte.


Der Steinmeier-Effekt

Steinmeier - Foto: OutanxioKaum zeigt ein Politiker einmal menschliche Regungen, sind alle gleich total aus dem Häuschen. Zugegeben: Ausgerechnet Frank-Walter Steinmeier hat eine Welle des Mitgefühls ausgelöst, wie wir sie von unserer abgeklärten Nomenklatura nicht mehr erwartet hätten. Was rollt da auf uns zu? Wird ein Solidaritäts-Tsunami alle ideologischen Gräben fluten und aus Deutschland jenen Staat machen, den sich Fix und Foxi so sehr gewünscht haben? Wird jetzt alles gut?

  • Wird Sigmar Gabriel dem Hunger in der Welt den Kampf ansagen?
  • Wird Guido Westerwelle muslimischen Bettlern Kondome in die Becher werfen?
  • Wird Horst Seehofer monogam?
  • Wird Karl-Theodor zu Guttenberg die Bundeswehr halbieren, oder besser gleich vierteilen?
  • Wird sich Helmut Schmidt endlich bei der Witwe von Hanns Martin Schleyer entschuldigen oder sogar mit dem Rauchen aufhören?
  • Wird Angela Merkel ein Kinderhospiz am Kernkraftwerk Krümmel errichten?
  • Wird Jürgen Rüttgers den Zahnarzt wechseln?
  • Wird Thilo Sarrazin seine Brieffreundschaft mit Miroslav Klose ausbauen?
  • Wird Joschka Fischer zurückkehren, um noch einmal Belgrad bombardieren zu lassen, diesmal aber viel vorsichtiger?
  • Wird Wolfgang Schäuble aus dem Koma erwachen?
  • Wird Sabine Leutheusser-na-ihr-wisst-schon wegen all der Ungerechtigkeit wieder mal zurücktreten und Ilse Aigner mitnehmen?
  • Und schließlich: Wird Petra Pau die Bundesrepublik Deutschland anerkennen?

Weitere Informationen zum aufregenden Thema “Lebendspende” gibt’s hier in unserem Archiv.


Der nächste Ärger droht: Augmented Reality

Der Widerstand gegen Googles Street View hat seinen Höhepunkt gerade erreicht, da zieht am Horizont des Web 2.0 das nächste Donnerwetter auf. Mit “Augmented Reality” kann man geo-basierte Informationen über den Livebildern seiner Smartphone-Kamera einblenden. Eine skurrile, für Wessis aber sehr erfreuliche Applikation ist zum Beispiel die Rekonstruktion der Berliner Mauer, die man sich an ihren ehemaligen Standorten auf dem Handy ansehen kann. Auch schön: Die Nerds aus der Redaktion des Magazins der Süddeutschen Zeitung haben ihre Lieblingskneipen in Berlin, Hamburg und München für die neue Technik aufbereiten lassen. Eine typische und sinnvolle Anwendung, die zur rasenden Verbreitung von Augmented-Reality-Kanälen beitragen wird.
Wer allerdings die Diskussion um Street View verfolgt hat, dessen Kritiker nicht wollen, “dass mein Haus im Internet steht”, der weiß jetzt schon, wie der Schlachtruf der Gegner von Augmented Reality lauten wird:

“Ich möchte nicht, dass ein Layer über mein Haus gelegt wird!”


Atom-Barbie und die 40 Räuber

Die wissen auch nicht, was sie wollen! Obwohl die Atomindustrie in der vergangenen Woche lauter Zustimmung für ihren Vorschlag erhielt, die Kernkraftwerke in Deutschland einfach abzuschalten, schaltet sie jetzt erst mal ganz was anderes: nämlich eine ganzseitige Werbeanzeige in den großen Tageszeitungen. Mit einem »Energiepolitischen Appell« wirbt ein noch in Gründung befindlicher Verein »Energiezukunft für Deutschland« für den weiteren Betrieb der ollen Meiler. Begründet wird die Forderung mit den üblichen Worthülsen, unter Zuhilfenahme einiger Anbiederungsversuche an die nicht mehr zu übersehende Sympathie für Erneuerbare Energien in der Bevölkerung. Die seit fünf Jahrzehnten ungeklärte Frage nach der Entsorgung des Atommülls wird hingegen nicht so sehr thematisiert.
Richtig ulkig ist allerdings, dass unter den 40 Erstunterzeichnern des Appells zwar die üblichen Super-GAU-Leiter der Energiekonzerne, zuzüglich Oli Bierhoff (sein Dad war mal RWE-Vorstand) und Manfred Bissinger (das verstehe, wer will) sind, aber keine einzige Frau. Aber so gar keine.
Was hat das zu bedeuten? Fischfresse analysiert die möglichen Gründe (bevor Spiegel-Online es tut).

Frauen haben keine Ahnung: Atomzeugs und Energiedings sind komplizierte Sachen. In unseren Konzernen können Frauen zwar Ablagen vorlegen und Vorlagen ablegen, sie wissen aber nicht, wo der Hammer hängt und was man damit macht.
Die einzige Ausnahme ist Angela Merkel, die Physik studiert hat (wenn auch nur in der DDR) und sehr wohl Schweres Wasser von Stillem Wasser unterscheiden kann. Sie hätte den »Energiepolitischen Appell« natürlich gerne unterzeichnet, wollte aber dem Vorwurf der Ämterhäufung und dem Spitznamen »Atom-Barbie« aus dem Weg gehen.

Alle Frauen waren gerade beim Einkaufen: Möglicherweise gibt es doch mehr einflussreiche Frauen in Deutschland, als man meint. Das entbindet sie natürlich nicht von den häuslichen Pflichten! Deshalb ist es möglich, dass alle weiblichen BDI-Mitglieder mit Socken stopfen, Staub wedeln und saugen beschäftigt waren.

Frauen haben ein besseres Gedächtnis als Männer: Die Sache mit Tschernobyl (gut, das war in der DDR, aber trotzdem!) ist schon eine Weile her. Wer als Konzernlenker, Hedgefonds-Manager oder BDI-Vizepräsident den Standort Deutschland abwirtschaftet, dem können solche Marginalien der Industriegeschichte durchaus aus dem Oberstübchen purzeln. Frauen hingegen merken sich sowas ganz genau, sie vergessen schließlich auch nicht, wenn man Ende der 80er mal mit Lippenstift am Hosenschlitz nachhause gekommen ist.

Alle Frauen außer Atom-Barbie finden Kernkraft scheiße: Wenn sich doch mal das Restrisiko durchsetzt, wer fegt dann den Fall-out von der Terrasse? Hä? Oli Bierhoff etwa? Der weiß doch gar nicht, in welchem Schrank das Kehrblech liegt. Nö, da muss Mutti wieder ran. Es wäre also kein Wunder, wenn dies der Grund dafür wäre, dass keine Frau als Erste den »Energiepolitischen Appell« unterschreiben wollte: weise Voraussicht.


Neun Deutsche gegen Kapitalismus

Wagenknecht / Foto: Gorinin - Lizenz cc-by-sa

Foto: Gorinin

Das nennen wir mal eine Überraschung! Eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass knapp 90 Prozent der Deutschen dem Kapitalismus kritisch gegenüberstehen. Ausgerechnet jetzt, wo auch der letzte Ossi seine Nische zwischen Zeitarbeit und Hartz-4 gefunden hat, kippt die Stimmung, und neun von zehn Mitbürgern kritteln an unserem bewährten Wirtschaftssystem herum. Aber wer sind diese Leute? Fischfresse nennt sie beim Namen:

Reiner Calmund – Ihm fällt der Abschied vom Kapitalismus leicht. Auch ohne Geld ist er gut versorgt und kann von seinen Reserven noch Jahrzehnte zehren.

Ilse Aigner – Sie macht als Verbraucherschutzministerin schon mal ordentlich Druck und löscht demonstrativ ihren Bank-Account.

Adolf Sauerland – Der berühmteste Bürgermeister Deutschlands lässt den Kapitalismus mit einem bewährten Konzept in die Falle tappen.

Theo Albrecht – Einer, der es wissen muss, hatte er den Kapitalismus doch einst selbst erfunden. Während seiner letzten Jahre als Pflegefall hat er allerdings viel Zeit zum Philosophieren gehabt. Eigentlich wollte er die Nachwelt auf dem Sterbebett mit dem Satz »Hab‘s mir überlegt, Geld ist Scheiße« überraschen. Seine letzten Worte gingen allerdings in einem Erbschaftsstreit unter, der sich darum drehte, wer seinen Dienstwagen zur Auktion einliefern darf.

Nina Hagen – Sie lässt den Kapitalismus nächste Woche von ihren außerirdischen Freunden abholen.

Lukas Podolski – Auch er braucht den Quatsch nicht. Hauptsache, die Kohle stimmt.

Dieter Bohlen – Selbst, wenn Kapitalismus singen könnte: Beim Dieter hat er ausgeschissen, den könntest Du ihm nackt auf den Bauch binden, da findet er ja Mehrzads Oma geiler.

Guido Westerwelle – Obwohl er Vorsitzender einer Partei ist, in der »Kapitalistenschwein« nicht gerade ein Schimpfwort ist, hat Guido die Schnauze voll davon, ständig über den hohen Höchststeuersatz zu jammern. Beim Marsch durch die Instanzen ist er ziemlich weit oben angekommen und konzentriert sich nur noch darauf, für die schwule Sache zu werben.

Jean Pütz – Er zeigt uns, wie man mit haushaltsüblichen Utensilien ganz einfach ein neues Wirtschaftssystem bastelt.

Schön schön, und wer bitte sehr ist die Nummer Zehn? Die eine Deutsche, die immer noch am System hängt und nicht einsehen will, dass die Grenzen des Wachstums erreicht sind?

Sahra Wagenknecht – Sie braucht den Kapitalismus wie die Oberlausitz ein Konjunkturprogramm, denn ohne ihn ist sie nichts weiter als die Coco Chanel für die Sado-Maso-Szene. Dass also niemand behauptet, sie habe bloß wieder den Trend verpennt!


Sylt in Angst

Neun Brände in drei Tagen! Auf der beliebten Nordseeinsel geht offenbar ein Feuerteufel um.
Jetzt fragen sich die Feriengäste besorgt: Womit löscht die Feuerwehr, wenn der Prosecco alle ist?


Der netzpolitische Cartoon

Google Netzneutralität in Gefahr / Lizenz cc-by-nd fischfresse


One-Liner des Tages

“Du kannst nur eine Sache und selbst die nicht richtig.”
“Ach ja, und was soll das sein?”
“Keine Ahnung, das musst Du noch rausfinden.”